Am Tag nachdem wir den GR 131 in La Esperanza beendet hatten, sind wir zu fünft noch ins Anaga-Gebirge an der Nordostspitze Teneriffas gefahren, für eine letzte kurze Wanderung. Daraus wurden die nassesten zwei Stunden der ganzen Reise, am Ende waren wir bis auf die Haut durchnässt.
Von Almáciga hinauf zum Cruz del Draguillo
Kurz vor Mittag ging es am Strand von Almáciga los. Das erste Stück führt über die Küstenstraße und Pfade an Benijo vorbei, unten die dunklen Sandstrände, vorne die Roques de Anaga, die aus dem Meer ragen. Nach Benijo steigt der Weg steil über den kahlen Hang oberhalb der Küste an, auf dem Wegenetz PR-TF 6, und am Hang steht hier und da ein Drachenbaum. Beim Aufstieg zogen die Wolken über den Kamm, und der Regen erledigte den Rest. An der Quelle Fuente del Draguillo vorbei kamen wir zum Cruz del Draguillo und bald darauf zur Straße oberhalb von Chamorga auf etwa 650 m, wo wir Schluss machten.
Zusammen waren es 5,8 km, etwa 680 Höhenmeter hinauf und 290 hinunter, knapp zwei Stunden Gehzeit.
Gut zu wissen
Anaga fängt die Passatwolken ab. Auch wenn im Süden der Insel die Sonne scheint, kann es hier oben neblig und nass sein. Regenjacke und Schuhe mit gutem Profil gehören in den Rucksack, denn die steilen Pfade werden schnell rutschig. Der TITSA-Bus 946 fährt von Santa Cruz nach Almáciga.

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